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Rechtslage

Blitzer-App: Was erlaubt ist und was es kostet

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Die Details

Kurz gesagt: Eine Blitzer-App während der Fahrt zu nutzen, ist nicht erlaubt. Die Straßenverkehrs-Ordnung verbietet es, ein Gerät zu betreiben, das vor Verkehrskontrollen warnt. Das gilt auch für Apps auf dem Handy. Wer erwischt wird, muss mit Bußgeld und einem Punkt rechnen.

Die Rechtslage in Kürze

Verboten ist das Betreiben technischer Geräte, die dafür bestimmt sind, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen oder zu stören. Seit der Klarstellung in der StVO fallen darunter ausdrücklich auch Smartphone-Apps mit Blitzer-Warnfunktion. Die bloße Installation auf dem Handy ist nicht strafbar, die aktive Nutzung während der Fahrt schon.

Auch der Beifahrer kann betroffen sein

Das Verbot richtet sich an die Fahrzeugführung. Nach der Rechtsprechung kann aber auch das Nutzen der App durch den Beifahrer für den Fahrer relevant sein, wenn die Warnung dem Fahrer zugutekommt. Wer also die App des Beifahrers mitnutzt, ist nicht automatisch auf der sicheren Seite.

Ein Navigationsgerät, das allgemein auf Gefahrenstellen hinweist, ist nicht automatisch verboten. Entscheidend ist, ob die Funktion gezielt vor konkreten Geschwindigkeitskontrollen warnt. Die Abgrenzung ist im Einzelfall heikel.

Stand: 22. Juni 2026. Inhaltlich geprüft und freigegeben.

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Fragen und Antworten

Häufige Fragen

Darf ich die Blitzer-App installiert haben?

Die Installation allein ist nicht verboten. Verboten ist die aktive Nutzung der Warnfunktion während der Fahrt.

Darf der Beifahrer die App bedienen?

Wenn die Warnung dem Fahrer dient, kann das ebenfalls erfasst sein. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass die Beifahrer-Nutzung erlaubt ist.

Verantwortlich für den Inhalt

RA Anas Itri

Tätigkeitsschwerpunkt Verkehrsrecht

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